Yoga bei RootFlow
Yoga mit Wurzeln

Ursprünglich habe ich Yoga ausprobiert, um beweglicher zu werden. Geblieben bin ich wegen all dem, was ich dort nicht gesucht, aber trotzdem gefunden habe.
Heute fasziniert mich vor allem, wie umfassend Yoga ist und wie viel davon abseits der Matte stattfindet. Und so findet auch in meinen Stunden mehr Platz als nur die körperliche Praxis.

Wie ich Yoga verstehe
Über den Mattenrand blicken
Ich bin zum Yoga gekommen, weil ich eine Bewegungsform gesucht habe, die zu mir passt. Ausdauer- und Ballsport waren nichts für mich. Ich wollte immer schon beweglicher werden. Also waren es anfangs vor allem die āsanas, die mich interessiert haben.
Je länger ich praktiziert habe, desto mehr ist das in den Hintergrund gerückt. Ich wollte tiefer tauchen, verstehen, was eigentlich hinter all dem steckt, wovon man in einer normalen Yogastunde nur einen klitzekleinen Vorgeschmack erhält. Dieser Wunsch hat mich schließlich zu meiner ersten Yogaausbildung geführt und dort wurde mir vor allem bewusst, wie wenig ich eigentlich über Yoga wusste.
Heute fasziniert mich gerade diese Tiefe, die leiseren Aspekte vom Yoga. Āsana ist ein Teil meiner Praxis, aber Yoga endet für mich nicht mehr mit dem Zusammenrollen der Matte. Es ist nach und nach zu einem Teil meines Lebens geworden und hat mein Denken, Sprechen und Handeln beeinflusst. Ich praktiziere nicht täglich āsanas und trotzdem begleitet mich Yoga täglich in irgendeiner Form. Und je mehr ich lerne, desto mehr gibt es zu entdecken.

Auf der Matte
Vertrautes wiederholen. Neues entdecken.
Ich mag Wiederholungen. Auch in meinen eigenen Yogastunden. Nicht jede Woche muss ein vollkommen neuer Flow entstehen. Bestimmte Bewegungen und Abläufe dürfen vertraut werden. Wenn der Körper ungefähr weiß, was kommt, muss der Kopf nicht ständig überlegen, was er als Nächstes tun soll. Für mich entsteht gerade dadurch die Möglichkeit, tiefer in die Praxis einzutauchen: genauer hinzuspüren, an der Ausrichtung zu arbeiten, den Atem wahrzunehmen, in einen meditativen Zustand zu. kommen oder einfach zu beobachten, was heute vielleicht anders ist als letzte Woche.
Gleichzeitig bekommt jede Stunde ihren eigenen Schwerpunkt. Oft entsteht die erste Idee dafür draußen beim Spazierengehen, manchmal aus etwas, das mir im Alltag begegnet, einem Gespräch oder einem Text, der bei mir hängen geblieben ist. Dieses Thema begleitet uns durch die Stunde und bestimmt mit, wie wir praktizieren. Wir fließen – manchmal kraftvoller, manchmal sanfter –, dürfen uns fordern, aber genauso halten inne. Pranayama gehört für mich zu jeder Stunde dazu, ebenso ein ausgiebiges Savasana.
Mir ist wichtig, dass Yoga dabei kein weiterer Ort wird, an dem wir funktionieren oder etwas beweisen müssen. Am schönsten ist es für mich, wenn wir nach der Stunde mit einem Lächeln auseinandergehen und sich die gemeinsame Zeit auch wirklich nach gemeinsam angefühlt hat.

aktuell
Aroma Flow – Herbstreise
Aroma Flow verbindet eine Vinyasa-inspirierte Yogapraxis mit der Welt der Düfte. Dabei ist der Duft für mich keine Hintergrundmusik, sondern Teil der Stunde. Jede Einheit hat ein Thema oder einen Fokus und passend dazu wähle ich ätherische Öle oder andere Duftimpulse aus, die uns durch die Praxis begleiten.
Über zwölf Wochen bewegen wir uns gemeinsam durch den Herbst. Die Stunden verbinden vertraute Abläufe mit wechselnden Schwerpunkten, dynamischeres und sanfteres Fließen und Elemente aus Yogaphilosophie, Natur und Jahreszeit.
Wir praktizieren ohne Musik in einer Kleingruppe in persönlicher und ungezwungener Atmosphäre. Du musst weder besonders beweglich noch Yogaerfahrung mitbringen. Komm einfach in gemütlicher Kleidung und bring, wenn du magst, deine Yogamatte mit (Yogamatten können vor Ort aber auch kostenfrei ausgeliehen werden).
Wann? Mittwoch, 30.09.-16.12.2026 | 17.30-19 Uhr
Wo? Yoga8, Alser Str. 26/III, 1090 Wien
Wie? Kleingruppe · All Levels
Was? 12er Block EUR 200 · Einzelstunde EUR 20
