Über mich
Hallo, ich bin Verena.

Eher ruhig als laut, ziemlich neugierig und meistens mit mehr Ideen im Kopf, als Zeit da ist, sie umzusetzen.
Ich bin gerne unter Menschen und mag die Energie, die entsteht, wenn wir etwas gemeinsam erleben: Konzerte, Kochabende, Yogastunden.
Genauso wichtig sind mir meine Rückzugsorte. Seit meiner Kindheit ist das vor allem die Natur. Heute lebe ich in Wien und der Wald liegt nicht mehr direkt vor der Haustür. Also fahre ich raus, wann immer es geht. Und wenn nicht, hole ich mir ein bisschen davon nach Hause – mit Pflanzen, Düften und den kleinen Dingen, die nach einem Waldspaziergang in meinen Taschen landen.
So schön, dass du hier bist!

Was mich prägt
Von Kräutern, Wolle und ziemlich vielen Interessen
Aufgewachsen auf einem Bauernhof in einem Bergdorf in Südtirol, begleiten mich Pflanzen und Kräuter seit meiner Kindheit. Diese Leidenschaft ist geblieben und hat über die Jahre noch Gesellschaft bekommen: Düfte und Naturkosmetik, Sprachen, gutes Essen, Stricken und vieles, in das ich mich zwischendurch mit großer Begeisterung vertiefe. Ich lerne einfach gerne, probiere Dinge aus und kann mich ziemlich lange damit beschäftigen, herauszufinden, wie etwas funktioniert und warum.
Lange fand ich es schwierig, Vieles gut zu können und mich trotzdem nirgends als „die Expertin“ zu fühlen. Gerade mit meinem Hang zum Perfektionismus war das nicht immer einfach. Mittlerweile sehe ich in dieser Vielseitigkeit aber vor allem eine Stärke. Sie lässt mich Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, Zusammenhänge entdecken und offen für Neues zu bleiben.

was mich verändert hat
Und dann kam Yoga
Sport habe ich in der Schule gehasst. Und auch, dass ich irgendwann mal freiwillig vor einer Gruppe stehen würde und noch dazu Bewegung unterrichten würde, hätte ich damals vermutlich ziemlich absurd gefunden. Und trotzdem ist es genauso gekommen.
Beim Yoga hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass es bei Bewegung nicht darum gehen muss, besonders gut in etwas zu sein. Anfangs wollte ich trotzdem vor allem flexibler werden. Mit der Zeit wurde das immer unwichtiger. Ich begann meinen Körper bewusster wahrzunehmen, meine Grenzen kennenzulernen und zu verstehen, dass Yoga weit mehr ist als das, was auf der Matte passiert.
Besonders während meiner Yogaausbildungen hat sich mein Blick darauf noch einmal verändert. Ich habe gelernt, weniger streng mit mir zu sein, nicht alles kontrollieren zu müssen und meiner eigenen Stimme mehr Raum zu geben. Auch mal Nein zu sagen. Oder einen anderen Weg vorzuschlagen, wenn sich für mich etwas nicht stimmig anfühlt. Und ich habe auch gemerkt, wie viel Freude es mir macht, einen Raum zu schaffen, in dem wir von- und miteinander lernen, niemand etwas beweisen muss und wir für eine Weile aus dem Außen aussteigen können. Ich mag die besondere Stimmung, die entsteht, wenn Menschen zusammenkommen und gemeinsam praktizieren.

Was mir wichtig ist
Ein bisschen weniger Außen
Mir ist die Welt manchmal zu schnell. Ständig erreichbar sein, auf alles reagieren, unendlich viele Möglichkeiten haben und dabei schon wieder beim Nächsten sein. Ich merke selbst, wie leicht ich mich darin verliere und wie gut es mir tut, immer wieder bewusst auszusteigen.
Vielleicht mag ich deshalb Dinge so gerne, die Zeit brauchen. Einen Pullover Masche für Masche entstehen zu lassen. Auf die ersten Kirschen im Sommer zu warten. Etwas selbst zu machen, statt es mit einem Klick zu bestellen. Zeit in der Natur zu verbringen oder auf der Yogamatte für eine Weile das Außen leiser werden zu lassen.
Lange habe ich Verwurzelung vor allem mit Herkunft und einem Ort verbunden. Heute bedeutet sie für mich vielmehr, eine stabile Basis in mir selbst zu finden – eine, die ich mitnehmen kann, egal ob ich gerade in Südtirol, Wien oder irgendwo anders bin.

was daraus gewachsen ist
RootFlow
RootFlow ist aus Vielem entstanden, das mich schon lange begleitet, und Anderem, das erst später seinen Platz gefunden hat: Natur und Pflanzen, Düfte, Yoga, meine Neugier und die Freude daran, Erfahrungen und Wissen weiterzugeben.
Auch der Name trägt etwas in sich, das ich selbst erst lernen musste: Entwicklung braucht eine stabile Basis. Root steht für die Wurzeln und für das, was trägt. Flow für Bewegung, Veränderung und das Leben, das eben nicht immer nach Plan läuft.
RootFlow darf mit mir weiter wachsen. Nicht als Ort für Perfektion oder schnelle Lösungen, sondern für Begegnung, gemeinsames Lernen, Naturverbundenheit und die Dinge, die manchmal ein bisschen mehr Zeit brauchen. Ich freue mich darauf, wohin dieser Weg noch führt – und vielleicht gehen wir ein Stück davon gemeinsam.
Ground. Breathe. Grow.
Wenn du RootFlow nicht nur online kennenlernen möchtest, freue ich mich, wenn wir uns auch auf der Yogamatte begegnen.
